05.11.2026 17:00-18:30 Uhr | Kostenloses Live-Webinar
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Die Therapie von Kopf-Hals-Tumoren befindet sich im Wandel: Neben der etablierten multimodalen Behandlung rücken zunehmend Deeskalationsstrategien in den Fokus. Ziel ist es, therapiebedingte Langzeittoxizitäten, wie beispielsweise Dysphagie, zu reduzieren, ohne die onkologische Prognose zu beeinträchtigen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Lebensqualität der Patient*innen durch weniger aggressive Behandlungsansätze zu verbessern.
Mögliche Deeskalationsstrategien finden sich sowohl in der Deintensivierung der Radiotherapie als auch im chirurgischen Vorgehen. Nach der Resektion von Kopf-Hals-Tumoren folgt in der Regel eine adjuvante bzw. additive Strahlentherapie. Anstelle standardisierter Bestrahlungskonzepte kommen zunehmend individualisierte Ansätze mit kleinen Behandlungsvolumina und einer Dosisreduktion zum Einsatz, um etwa Speicheldrüsen und Schluckmuskulatur möglichst zu schonen. In der definitiven Radio(chemo)therapie gewinnen hypofraktionierte Konzepte an Bedeutung, da sie die Behandlungsdauer verkürzen.
Darüber hinaus wird in der Fortbildung die Rolle der transoralen robotischen Chirurgie (TORS) beleuchtet. Die hochauflösende 3D-Sicht und flexible Instrumente ermöglichen präzisere Eingriffe, wodurch sich die Gefahr von funktionellen Einschränkungen wie Schluck- und Sprechprobleme reduziert.
Weiters geben wir Ihnen ein Update zur chirurgischen Deeskalation nach neoadjuvanter Therapien und berichten über aktuelle klinische Erfahrungen.
Freuen Sie sich auf praxisnahe Vorträge, aktuelle Studiendaten und eine lebendige Diskussion mit ausgewiesenen Experten.
Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser spannenden Fortbildung begrüßen zu dürfen!
Mit kollegialen Grüßen,
Prim. Dr. Andreas Strobl
Leiter der Abteilung für HNO, Kopf- und Halschirurgie
Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern

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